Auswandern – Ja oder Nein? So findest du den richtigen Weg für dich

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Viele von uns haben ihn in sich: den Traum vom Auswandern. Häufig schieben wir diesen Wunsch jedoch jahrelang vor uns her, ohne ihn jemals in die Tat umzusetzen. Aber was sind eigentlich diese Ängste, die uns davon abhalten, einfach unsere Sachen zu packen und umzuziehen? Und woher weiß ich, ob meine Ängste berechtigt sind oder es sich einfach nur um ungerechtfertigte Sorgen handelt?

In diesem Artikel beschäftigen wir uns daher genau mit diesem Thema: „Ist es sinnvoll auszuwandern?“ und „Ist Auswandern die richtige Entscheidung für mich?“. Wir decken Fragen und Methoden auf, die dir helfen können, eine optimale Entscheidung zu treffen.

Sollte ich auswandern – Ja oder Nein?

Ist auswandern sinnvoll

So leicht ist diese Frage pauschal erst einmal gar nicht zu beantworten. Aus diesem Grund findest du in diesem Artikel ein paar hilfreiche Tipps und Analysen, die dir bei deiner Entscheidungsfindung behilflich sein könnten.

Was hält dich zurück?

Pass und Geld - auswandern

Um zu wissen, was gegen das Auswandern spricht, ist es zunächst unabdingbar deine Ängste benennen zu können. Denke also einmal ganz in Ruhe darüber nach, was genau dich zurückhält und wovor du Angst hast, wenn du dich für den Weg ins Ausland entscheiden solltest. Im folgenden Absatz findest du daher ein paar der häufigsten Ängste und Hürden unter Auswanderern.

Ich habe Angst meine Familie und Freunde zurückzulassen

Dies ist keine ungewöhnliche Angst unter potenziellen Auswanderern. Denn tatsächlich sieht man seine Liebsten nur noch selten, wenn man im Ausland lebt. Besonders wer außerhalb Europas lebt, schafft es nur in den wenigsten Fällen mehr als einmal im Jahr in die Heimat.

Moderne Technik, wie Skype und andere Videochatoptionen schaffen zwar Abhilfe, sind aber irgendwie trotzdem nicht mit einem echten Treffen vergleichbar. Für mich persönlich ist dies wohl der größte Nachteil am Auswandern.

Was ist, wenn es nicht klappt?

Die alte „Was wäre, wenn…“-Frage sorgt ebenfalls bei vielen Auswanderern für schlaflose Nächte. Was ist, wenn es dir nicht gefällt, dir die finanziellen Mittel ausgehen oder du aus sonst einem Grund in deine Heimat zurückkehren musst? Wie kann ich mit diesem „Scheitern“ umgehen?

Was denken die anderen über mich?

Auch diese Angst beschäftigt viele Auswanderer und verstärkt somit die Angst vor dem Scheitern. „Was werden die anderen denken, wenn es im Ausland nicht klappt und ich nach Deutschland zurückkehren muss?“

Wieder von vorne anfangen

Beim Auswandern fängt man in vielerlei Hinsicht von vorne an. Ob beim Freundefinden, Eingewöhnen, Jobsuche, Sprachelernen und in weiteren Aspekten. Vielen macht dieser Schritt natürlich Angst, nachdem man sich bereits in der Heimat ein Leben und eine damit verbundene Rutine aufgebaut hat.

Reichen meine finanziellen Mittel aus?

Für viele Auswanderer ist aber auch die finanzielle Sicht der Dinge ein Hauptstresspunkt. Schließlich muss der Umzug von etwas bezahlt werden. Die Jobsuche kann sich vor Ort länger hinziehen als gedacht oder es könnten ungeplante Ausgaben aufkommen. Das letzte, was man beim Auswandern möchte, ist die langen angesparten finanziellen Puffer aufzubrauchen.

Reichen meine Sprachkenntnisse aus?

Bei meinem Umzug nach Spanien habe ich es am eigenen Leib erfahren: Sprachkenntnisse auf dem Papier entsprechen nicht automatisch den Sprachkenntnissen, die man benötigt, um wirklich an Gesprächen mit Muttersprachlern teilzunehmen.

Das muss aber nicht heißen, dass du dich nicht trotzdem schnell einleben und deine Sprachkenntnisse anpassen kannst. Manchmal hilft es sogar ungemein, mit seinen Sprachkenntnissen ins kalte Wasser geschmissen zu werden. Denn wenn man darauf angewiesen ist, die neue Sprache zu benutzen, lernt man sie umso schneller.

Was ist, wenn ich einsam werde?

Besonders Auswanderer, die den Schritt ins Ausland alleine gehen, fürchten sich vor der Einsamkeit. „Was ist, wenn ich vor Ort keinen Anschluss finde?“ Während dies eine berechtigte Sorge sein kann, löst sie sich erfahrungsgemäß nach Ankunft in der neuen Heimat jedoch meist schnell in Luft auf.

Während man in beliebten Auswanderergebieten schnell Leute kennenlernen kann, denen es genauso geht, ist man in weniger touristischen Gebieten als der „exotische neue Nachbar“ häufig sehr gefragt bei den Einwohnern.

Schritt für Schritt nach Spanien Auswandern

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Warum möchtest du auswandern?

Auswandern nach Spanien, Frau mit Spanischer Flagge

Nachdem du dich ausführlich mit deinen Ängsten beschäftigt hast, wollen wir uns nun mit dem sonnigeren Teil des Auswanderns beschäftigen. Nimm dir also ein paar Minuten Zeit, um darüber nachzudenken, warum genau du auswandern möchtest. Jeder noch so kleine und persönliche Grund kann dabei aufgeschrieben werden, um später zum großen Bild beizutragen. Im folgenden Teil findest du dafür ein paar beliebte Auswanderergründe und Hinblicke warum auswandern für viele so wichtig ist.

Neue Herausforderungen

Manche Auswanderer geben an, dass einer der Hauptgründe für ihren Umzug ins Ausland die Suche nach neuen Herausforderungen ist. Vielleicht kommt dir der Alltag in deinem Land ja inzwischen zu monoton vor. Oder du suchst einfach einen Weg, um über dich herauswachsen zu können. Der Umzug ins Ausland, das Erlernen einer neuen Sprache und das Einleben in einer anderen Kultur könnten solche Herausforderungen sein.

Karrierechancen verbessern

Viele Auswanderer zieht eine gute Jobaussicht ins Ausland. Mit Deutsch als Muttersprache bieten so einige Länder Jobangebote, auf die man so in Deutschland eine ganze Zeit lang hinarbeiten müsste. Vielleicht ist es aber auch nicht der Job im Ausland selbst, sondern die Vorteile, die sich nach der Rückkehr nach Deutschland bieten. Auslandserfahrungen und verbesserte Sprachkenntnisse können dir nach deiner Rückkehr in die Heimat einen deutlichen Vorteil in vielen Berufsfelder gewähren.

Das Klima

So einige Auswanderer suchen sich ein neues Zuhause, um den langen grauen deutschen Wintern zu entfliehen. Genau deswegen zieht es so viele Auswanderer nach Spanien, Bali oder Thailand, wo die Temperaturen generell höher liegen und viele sonnige Tage auf dich warten.

Sprachkenntnisse verbessern

Wo lernt man eine neue Sprache am besten, wenn nicht im Land selbst? Das denken sich auch viele Auswanderer, die es für einige Monate ins Ausland zieht. Wer sich tagtäglich mit der zu lernenden Sprache umgibt, saugt diese automatisch auf und lernt einfach schneller.

Geringere Lebenshaltungskosten

Für viele hat das Auswandern auch finanzielle Gründe. Warum nicht an einen Ort ziehen, an dem das Leben günstiger ist? Das lohnt sich vor allem, wenn man weiterhin für seinen Arbeitgeber aus der Heimat oder online arbeitet, bzw. deutsche Rente bezieht. Mit seinem regulären Gehalt kann man sich auf diese Weise plötzlich einfach mehr leisten.

Szenenwechsel

Für einige Auswanderer geht es vor allem um die neue Landschaft. Vielleicht wolltest du schon immer mal am Meer oder in den Bergen leben? Genau aus diesem Grund sind besonders Orte bei Auswanderern beliebt, die sich in Küstennähe oder in Nähe außergewöhnlicher Landschaften befinden.

Die Liebe

Für mich und viele andere Auswanderer gab es einen ganz besonderen Grund auszuwandern: und zwar die Liebe. Vielleicht hast du ja auch jemanden kennengelernt, mit dem du nun zusammenleben möchtest. Vielleicht handelt es dabei ja auch gar nicht um eine Person. Viele verlieben sich auch einfach in einen bestimmten Ort oder ein Land und möchten dort nun ihren Alltag verbringen.

Schreibe eine Pro & Contra Liste

Pro - Kontraliste zum Auswandern

Wie du im vorangehenden Text erkennst, kann es viele Gründe geben, um im Ausland leben zu wollen. Lege daher eine gute alte Tabelle an, um deine persönlichen Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen. Hierbei ist es wichtig, dass du wirklich ehrlich zu dir bist und jeden noch so kleinen Grund oder Zweifel mitaufschreibst. Deine Pro und Contra-Liste kannst du entweder Digital, z.B. über Word, anfertigen oder auch einfach auf einem Blatt Papier.

Auf diese Weise kannst du deine Träume und Ängste auf einen Blick im Vergleich erkennen. Dadurch lässt sich schnell erkennen, ob es bereits schon eine Tendenz für deine Entscheidung gibt.

Realitätscheck 

Nachdem du nun alle deine Vor- und Nachteile zu Papier gebracht hast, solltest du außerdem darüber nachdenken, wie realistisch deine Vorstellungen und Ängste wirklich sind. Hast du z.B. den Traum jeden Tag am Strand zu verbringen, solltest du wirklich überlegen, ob ein Strand vor der Haustür nach einigen Monaten wirklich noch so wichtig für dich sein wird.

Hast du Angst, dass dir vor Ort die finanziellen Mittel ausgehen werden, solltest du einmal deine Job- und Verdienstchancen vor Ort prüfen. Wie sieht es mit der Arbeitslosenrate aus, welche Ausbildungs- und Sprachvorteile bringst du mit? Wie schnell könntest du einen Job finden? Und wärst du bereit im Notfall einen Job in einem anderen Feld anzunehmen, um über die Runden zu kommen?

Gehe einmal durch deine komplette Liste und prüfe, wie relevant der jeweilige Punkt für dich ist, indem du bestimmst, wie realistisch jedes der Ereignisse ist.

Worst-Case-Szenario

Eine weitere hilfreiche Möglichkeit, um deine Auswanderer-Entscheidung zu treffen, ist es, dir einmal ein detailliertes Worst-Case-Szenario für dich als Auswanderer auszumalen. Was ist, wenn wirklich alle deine Ängste eintreffen? Wie könntest du dich über Wasser halten? Welche Möglichkeiten bieten sich dir? Wenn du deinen Auswanderertraum aufgeben und in die Heimat zurückkehren müsstest, wie würde das ablaufen? Was ist machbar? 

In vielen Fällen stellen die Auswanderer jetzt fest, dass selbst das Worst-Case-Szenario gar nicht mal so schlimm ist, wie man es sich zuvor vorgestellt hat. Wenn man einmal realistisch über all seine Optionen nachdenkt, hat man häufig über Umwege immer die Chance irgendwie in sein altes Leben zurückzukehren, ohne mittellos auf der Straße zu sitzen.

Falls du jetzt aber merkst, dass dein Worst-Case-Szenario ganz und gar nicht machbar für dich ist, möchtest du vielleicht deinen Plan vom Auswandern noch einmal überdenken. Ein solcher Fall könnte z.B. sein, wenn deine Ersparnisse wohlmöglich nicht ausreichen. 

Umzug auf Probe

Vielleicht muss es ja gar nicht direkt ein Umzug mit Sack und Pack sein. Reiche vielleicht erst einmal deine Urlaubstage ein und miete ein Airbnb in deiner Wunschheimat für ein paar Wochen.

Wichtig ist, dass es sich dabei um keinen Entspannungsurlaub handelt. Versuche deine neue Rutine so weit wie möglich auszuprobieren. Gehe einkaufen und verbringe deinen Alltag so, wie du ihn im echten Leben verbringen würdest. 

Um das Arbeitsleben vor Ort zu simulieren, könntest du dich auch in einen Sprachkurs, Fortbildung oder sonstige Tätigkeit einschreiben, der du während deines Umzugs auf Probe täglich nachgehen kannst.

Finanzplan aufstellen

Finanzplan zum Auswandern

Einer der wichtigsten Faktoren beim Auswandern ist leider das Geld. Denn ein kompletter Neuanfang, Transport und ähnliche Dinge haben natürlich ihren Preis. Recherchiere daher rechtzeitig, wie viel dich dein Umzug kosten wird und wie die Lebenshaltungskosten vor Ort sind.

Es ist wichtig, dass du genügend Geld zur Verfügung hast, um dich im schlimmsten Fall vor Ort mehrere Monate über Wasser zu halten und im Notfall nach Deutschland zurückzukehren. Stell dein Auswandererbudget dabei ruhig großzügig auf und spare lieber noch ein bisschen länger, wenn du dir unsicher bist.

Keine Angst vorm Scheitern

Im Endeffekt gibt es nur eine 100% Lösung, um festzustellen, ob ein Leben im Ausland wirklich das Richtige für dich ist: Probiere es aus. Nur weil du vielleicht irgendwann nach Deutschland zurückkehrst, solltest du das Ganze nicht als Scheitern ansehen.

Viel mehr hast du herausgefunden, dass ein Umzug ins Ausland nicht das Richtige für dich ist, anstatt dich jahrelang zu fragen „Was wäre, wenn…?“. In deinem Worst-Case-Szenario hast du ja bereits den schlimmsten Fall einmal durchgespielt. Und seien wir einmal ehrlich, wie realistisch ist es überhaupt, dass das Worst-Case-Szenario eintrifft?

Langzeitaufenthalt

Falls sich ein Umzug auf Probe so nicht einrichten lässt, tut es auch erst mal ein Langzeitaufenthalt in deiner Wunschheimat. Niemand erwartet von dir, dass du direkt deine sieben Sachen packst und nie wieder in deine Heimat zurückkehrst.

Vielleicht kannst du dein Hab und Gut in der Zwischenzeit bei Bekannten oder in einem kostengünstigen Lagerraum unterstellen. Eine weitere Möglichkeit ist es deine möblierte Wohnung unterzuvermieten. Falls es dir in deiner neuen Heimat gut gefällt, kannst du deinen Besitz immer noch nachholen.


Konnte der Artikel dir helfen, eine Entscheidung zu fällen? Oder hast du vielleicht noch einen persönlichen Tipp für uns, der die Entscheidung des Auswanders erleichtert? Lass es uns unten in den Kommentaren wissen!

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Die AutorinVicki

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